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Klassenfahrt nach Bodenwerder vom 29.06. bis 01.07.2011

Am Mittwoch den 29. Juni sind die Klassen 5a + 5b zur Klassenfahrt nach Bodenwerder aufgebrochen. Um 9.00 Uhr war Abfahrt an der Schule. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde. Auf der Fahrt  sahen wir eine Skulptur von Münchhausen beim Ritt auf der Kanonenkugel.

An der Jugendherberge Bodenwerder angekommen, hatten wir einen tollen Ausblick auf die Sommerrodelbahn. Vor der DJH (Deutsche Jugendherberge) machten wir eine kurze Pause und bekamen dann unsere Zimmernummern zugeteilt. Danach mussten wir unsere Betten beziehen und unsere Zimmer einrichten. Später gab es Mittagessen (Erbsen, Möhren und Kohlrabi Gemüse, Kartoffelbrei und Frikadellen, als Nachtisch gab es Wackelpudding).

Am Nachmittag sind wir über 5 km auf Feldwegen in praller Sonne nach Rühle gewandert. Zwischendurch haben wir zwei Pausen gemacht, trotzdem taten uns die Füße weh. Am Ende unserer Wanderung war am Weserufer ein Strandcafé, wo wir uns Eisschokolade und Eis holen durften. Hier haben wir gewartet bis unser Dampfer kam. In dieser Zeit beobachteten wir zahlreiche Kanu- und Bootfahrer. Auch ein anderer Dampfer kam vorbei. Nach kurzer Zeit kam unser Dampfer langsam zum Steg. Sofort stiegen wir ein. Wir hatten auf und unter Deck einen sehr guten Ausblick.

Am Ufer waren viele Storche, Fischreiher und Enten. Nach einer Zeit fing es an zu regnen. Wir fuhren ca. eine Stunde nach Bodenwerder zurück. Besonders interessant fand ich es, wenn man gegen den Strom gelaufen ist. Als wir dann in Bodenwerder anlegten, fing es wieder an zu regnen. Nicht alle hatten einen Schirm mit, darum sind einige sehr nass geworden. In der DJH durften wir unsere Sachen dann in den Trockner legen. Schließlich gab es Abendbrot. Bis 21.00 Uhr durften wir dann auf den Fluren quatschen oder Wahrheit oder Pflicht spielen. Um 21.00 Uhr mussten wir in den Tagesraum, um den nächsten Tag zu besprechen, ab 22 Uhr war Nachtruhe.

 

Am nächsten Tag wurden wir um 7.00 Uhr von den Lehrern geweckt, um 8.00 Uhr gab es Frühstück (knusprige Brötchen, verschiedene Brotsorten, Marmelade, Nutella, Milch, Kakao und Tee).

Um 9.00 Uhr brachen wir nach Hameln auf. Wir warteten im Bürgergarten auf den Rattenfänger. Dieser erzählte uns viel über die Stadt Hameln und sagte,  dass die Sage mit den Ratten so nicht stimmt.  Er war in ein historisches Kostüm gekleidet und hatte eine Flöte mit. Immer wenn wir zu einer neuen Station gingen, flötete er.  Durch einen Tunnel gelangten wir von der Neustadt in die Altstadt. Der Rattenfänger zeigte uns alte Häuser und auch den Rattenfänger-Brunnen fand ich interessant. Hameln war früher eine reiche Stadt, deshalb bauten viele Bewohner großartige Häuser, um ihren Reichtum zu zeigen.

Die Kirche von Hameln hat noch ganz alte Bruchsteine. Wenn man das Straßenpflaster von Hameln betrachtet,  kann man zwischendurch kleine Bronzetafeln mit einer Ratte sehen. Vor allem die Glasbläserei in Hameln ist sehr bekannt. Sie hat uns allen gut gefallen. Dort gab es Glasvögel, -Schweine und Glaseulen aber auch Gläser und Schüsseln. Sogar Glaskerzen gab es. Später durften wir ausprobieren, wie viel eine Glasplatte aushält. Nach der Besichtigung durften wir bei der Herstellung von Glas zuschauen. In der Glasbläserei gibt es mehrere Arbeitsschritte, die uns genauer erklärt wurden, z.B. wie die Farbe ins Glas kommt.  Anschließend durften wir in Dreier Gruppen in die Stadt gehen. Auch das hat uns sehr gut gefallen. Einige waren auch bei Mc Donalds. Wir kauften uns unter anderem viele Souvenirs. Nach dem Besuch von Hameln fuhren zurück nach Bodenwerder auf die Sommerrodelbahn.        - Super! Sie war schnell und spannend. Auf dem Gelände war auch ein kleiner Park. Die meisten sind vier bis fünf Mal gefahren.

 

Auch das Wetter war toll. Nach ca. 2 Stunden sind wir durch den Münchhausen Park zurück zur DJH gegangen. Im Park war eine Bronzeskulptur, welche die Geschichte „Morast“ zeigte. Dort zog Münchhausen sich und sein Pferd am eigenen Zopf aus dem Morast. In der DJH angekommen gab es Abendbrot.

Da wir heute Mittag nichts Warmes zu essen hatten, gab es das heute Abend (Backfisch, Reis, Gulaschsoße mit Paprika und als Nachtisch Melone und Wackelpudding).  Danach mussten wir die Koffer packen, unsere Sachen aus dem Trockner holen.

Als wir uns um 21.00 Uhr wieder im Tagesraum trafen, kam von unserer Klassenlehrerin die Frage: ,,Wie hat es euch heute gefallen?“ Die Antworten waren eigentlich sehr positiv. Vor allem der Stadtbummel und die SOROBA (Sommerrodelbahn) waren es, die sehr gut angekommen waren. Was uns allen nicht so gut gefiel, war, dass auf der Busrückfahrt von Hameln zur Jugendherberge nicht alle sitzen konnten. Dann sprachen wir auch über die nächste Klassenfahrt. Vielleicht geht es auch wieder nach Bodenwerder. An diesem Abend sind wir alle noch sehr lange wach geblieben.   

 

Am nächsten Tag war Abreise. Vorher waren wir noch im Münchhausen Museum, wo sein Koffer, eine Statur von ihm und ein Bild, Munition, Pfeifen und vieles mehr drin waren. Auch Geschichten mit Bildern und Büchern von ihm, die in andere  Sprachen wie z.B in Chinesisch, Japanisch, Schwedisch, Französisch, Englisch, Spanisch übersetzt worden waren, waren ausgestellt. Von Museum aus hatte man einen wunderbaren Blick auf seinen Pavillon. Auch sein Ritt auf der Kanonenkugel und die Geschichte Morast waren in Bildern anzusehen. Ein Geweih mit Kirschzweigen sollte die Geschichte mit dem Hirsch darstellen. Und eine Truhe die mit einem Schlüssel nur 15 Fächer öffnete.

 Außerdem erfuhren wir, dass es einen Münchhausenpreis gibt.

In einer Glasvitrine waren Schilder von denjenigen, die dafür schon ausgezeichnet wurden: 

 

1997 Dieter Hillebrandt

1998 Wolfgang Völz

1999 Dr. Werner Schneyder

2000 Dr. Norbert Blum

 

2001 Ephraim Kishorn

2002 Evehyn Hamann

2003 Bruno Jonas

2004 Wolfang Stumph

2005 Rudi Carell

 

2007 Tony Marshall

2009 Jürgen von der Lippe

2009  Herrn Emil Steinberger

2010 Musiker und Entertaimer Dr. Götz Alsmann

2011 Dr. Eckhart von Hirschhausen

 

Nach der Besichtigung des Museums gingen wir noch auf den Markt. Dann fuhr uns der Bus zurück zum Schulzentrum Lichtenau, wo unsere Eltern auf uns warteten.

 

Aber ich glaub eins: Die Klassenfahrt war viel zu kurz!